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Cox-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-422489-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cox-2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422489-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Ptgs2** kodiert die Cyclooxygenase-2 (Cox-2), ein induzierbares, geschwindigkeitsbestimmendes Enzym, das Arachidonsäure in Prostaglandin H2 umwandelt und damit nachgeschaltete Prostanoide wie PGE2 bereitstellt, die den Gefäßtonus, die Schmerzsensibilisierung und das Verhalten von Immunzellen modulieren. Die Cox-2-Expression wird durch entzündliche Signale rasch hochreguliert, darunter NF-κB- und MAPK-Signalwege nachgeschaltet an Zytokine und Toll-like-Rezeptoren, wodurch die Aktivierung der angeborenen Immunität mit der Biosynthese lipidischer Mediatoren verknüpft wird. Über ihren Einfluss auf die Prostaglandin-Signalgebung beeinflusst Cox-2 die Rekrutierung von Leukozyten, die Zytokinproduktion, die Angiogenese und den Gewebeumbau. Eine fehlregulierte Ptgs2-Aktivität wird umfangreich in Modellen chronischer Entzündung, tumorfördernder Mikroumgebungen sowie in neuroinflammatorischen und metabolischen Stresskontexten untersucht.
Cox-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ptgs2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ptgs2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ptgs2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ptgs2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.