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COL10A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401960-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
COL10A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401960-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
COL10A1 kodiert Kollagen Typ X alpha 1, ein kurzkettiges Kollagen, das selektiv von hypertrophen Chondrozyten produziert und während der enchondralen Ossifikation in die extrazelluläre Matrix des Knorpels eingebaut wird. Durch die Prägung der Matrixzusammensetzung und der Mineralisierung trägt COL10A1 zur Reifung der Wachstumsfuge, zu Differenzierungsprogrammen von Chondrozyten sowie zur Signalübertragung zwischen extrazellulärer Matrix und Rezeptoren bei, die mit Signalwegen wie TGF-β/BMP und der integrinvermittelten Mechanotransduktion verknüpft ist. Eine fehlregulierte COL10A1-Expression oder -Funktion ist mit einer abnormalen Skelettentwicklung assoziiert und wurde im Kontext muskuloskelettaler Erkrankungen als Marker für aberrante Knorpelhypertrophie und -remodellierung beschrieben. Darüber hinaus werden COL10A1-Expressionsmuster genutzt, um hypertrophe Knorpelzustände in Modellen der Entwicklungsbiologie und des Tissue Engineering zu untersuchen.
COL10A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des COL10A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von COL10A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die COL10A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit COL10A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.