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CKR-4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404778-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CKR-4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404778-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCR4 (CKR-4) kodiert einen CC-Chemokinrezeptor, der vorwiegend auf T‑Zell-Subpopulationen, darunter Th2‑ und regulatorische T‑Zellen, exprimiert wird und dort chemotaktische Antworten auf Liganden wie CCL17 und CCL22 vermittelt. Als GPCR der Klasse A signalisiert CKR‑4 über Gi‑Proteine und moduliert dabei cAMP-, PI3K–AKT- und MAPK‑Kaskaden, was Zytoskelett-Umbau, Adhäsion und gerichtete Migration beeinflusst. Die CCR4‑abhängige Zellwanderung prägt die Positionierung von Immunzellen in lymphatischen und peripheren Geweben und trägt zur Organisation entzündlicher Mikroumgebungen bei. Eine fehlregulierte CCR4‑Aktivität sowie veränderte Expressionsmuster wurden mit immunvermittelten Entzündungen und der tumorassoziierten Rekrutierung von Immunzellen in Verbindung gebracht, was CCR4 als Ziel für mechanistische Studien in der Immunologie stützt.
CKR-4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCR4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCR4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCR4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCR4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.