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CKR-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419705-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CKR-2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419705-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Ccr2** kodiert den Chemokinrezeptor **CKR-2 (CCR2)**, einen siebentransmembranigen GPCR, der die Chemotaxis von Monozyten und anderen myeloischen Zellen als Antwort auf Liganden wie **CCL2/MCP-1** vermittelt. Die CKR-2-Signalübertragung aktiviert **Gi-abhängige** Signalwege, die **Kalziumflüsse**, **PI3K–AKT-** und **MAPK-Kaskaden**, **Integrinaktivierung** sowie **zytoskelettales Remodeling** regulieren, um Leukozytenmigration und entzündliche Rekrutierung zu koordinieren. Die Ccr2-Aktivität beeinflusst die myeloische Differenzierung und die Polarisierung von Makrophagen und wird häufig im Kontext chronischer Entzündung und Immunzellinfiltration untersucht. Eine fehlregulierte, CCR2-getriebene Rekrutierung wurde in Mausmodellen mit krankheitsrelevanten Prozessen in Verbindung gebracht, darunter die Bildung atherosklerotischer Läsionen, neuroinflammatorische Reaktionen und die Anreicherung tumorassoziierter Makrophagen.
CKR-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ccr2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ccr2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ccr2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ccr2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.