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CKR-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402247-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CKR-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402247-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCR1 kodiert den Chemokinrezeptor CKR-1 (auch als CD191 bekannt), einen siebenfach transmembranären GPCR, der CC-Chemokine wie CCL3, CCL5, CCL7 und CCL23 bindet und dadurch die Chemotaxis, Adhäsion und Gewebeinfiltration von Leukozyten reguliert. Die Ligandenbindung aktiviert eine Gαi-abhängige Signalübertragung mit nachgeschaltetem Kalziumfluss sowie PI3K/AKT-, MAPK- und Small-GTPase-Signalwegen, die gemeinsam die Integrinaktivierung und die gerichtete Zellmigration koordinieren. Die CCR1-Aktivität trägt zur Verstärkung entzündlicher Signalnetzwerke in myeloiden Zellen bei und wird häufig im Kontext des Traffickings von Immunzellen über vaskuläre und Gewebebarrieren hinweg untersucht. Eine fehlregulierte CCR1-Signalgebung wurde mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen in Verbindung gebracht und in mehreren Krankheitsmodellen im Zusammenhang mit der Rekrutierung tumorassoziierter myeloider Zellen und dem Umbau des Mikromilieus untersucht.
CKR-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.