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CDKN3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403243-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CDKN3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403243-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDKN3 (Cyclin-Dependent Kinase Inhibitor 3) kodiert eine dualspezifische Phosphatase, die die Zellzyklusprogression moduliert, indem sie CDK1 und CDK2 dephosphoryliert und dadurch die Cyclin‑CDK‑Aktivität sowie die Checkpoint-Kontrolle an den Übergängen G1/S und G2/M beeinflusst. Über seine Wirkung auf den Eintritt in die Mitose, das Timing der DNA-Replikation und Proliferationsprogramme ist CDKN3 in zentrale Regulationswege des Zellzyklus eingebunden, einschließlich der RB/E2F-vermittelten Transkriptionskontrolle. Eine dysregulierte CDKN3-Expression wurde in mehreren Krebs-Kontexten beschrieben und wird häufig im Zusammenhang mit Proliferationssignaturen, genomischer Instabilität und veränderter Checkpoint-Treue untersucht. Als menschlicher Zellzyklusregulator mit Phosphataseaktivität ist CDKN3 zudem relevant für mechanistische Studien zur Mitose-Regulation, zu Stressantworten und zu Signalwegen, die Phosphoregulation mit Proliferation koppeln.
CDKN3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDKN3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDKN3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDKN3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDKN3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.