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Cdk8 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400577-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cdk8 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400577-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDK8 kodiert die cyclinabhängige Kinase 8, eine zentrale Komponente des Mediator-Kinase-Moduls, das transkriptionelle Regulatoren phosphoryliert, um die von der RNA-Polymerase II abhängige Genexpression zu modulieren. Cdk8 integriert Signale aus Signalwegen wie Wnt/β-Catenin, TGF-β und Notch und beeinflusst dadurch Zellzyklusprogression, Differenzierung sowie stressresponsive Transkriptionsprogramme. Durch eine kontextabhängige Kontrolle der Enhancer-Aktivität und des Umsatzes von Transkriptionsfaktoren trägt CDK8 zu chromatinassoziierten regulatorischen Netzwerken bei, die die Zellidentität prägen. Eine fehlregulierte CDK8-Aktivität oder -Expression wurde mit aberranten Transkriptionsschaltkreisen in zahlreichen krankheitsrelevanten Modellen in Verbindung gebracht, unter anderem in onkogenen und entzündlichen Kontexten.
Cdk8 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDK8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDK8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDK8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDK8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.