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CD14 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419531-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD14 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419531-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen *Cd14* kodiert CD14, einen über Glycosylphosphatidylinositol (GPI) verankerten Korezeptor, der bakterielles Lipopolysaccharid und andere pathogenassoziierte Liganden bindet und so die angeborene Immunerkennung erleichtert. CD14 kooperiert mit dem TLR4–MD-2-Komplex, um MyD88- und TRIF-abhängige Signalwege zu verstärken, wodurch NF-κB- und IRF-Aktivierung sowie nachgeschaltete Zytokin- und Typ-I-Interferonantworten gefördert werden. Zudem trägt es zur Ligandeninternalisierung, zum endosomalen Transport und zur Modulation inflammasomnaher Entzündungsprogramme in myeloiden Zellen bei. Eine fehlregulierte CD14-Signalübertragung ist mit aberranten Entzündungszuständen verknüpft und wird häufig in Modellen sepsisähnlicher Reaktionen, metabolischer Entzündung und neuroinflammatorischer Prozesse untersucht.
CD14 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cd14-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cd14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cd14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cd14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.