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caveolin-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400102-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
caveolin-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400102-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CAV1 kodiert Caveolin-1, einen wesentlichen strukturellen Bestandteil der Caveolae, der Signalkomplexe als Gerüst organisiert und cholesterinreiche Membran-Mikrodomänen strukturiert. Caveolin-1 moduliert die Signalübertragung von Rezeptor-Tyrosinkinasen, G‑Protein‑gekoppelte Signalwege, integrinabhängige Mechanotransduktion sowie die endotheliale Stickstoffmonoxid-Signalisierung und beeinflusst dadurch Endozytose, Lipidhomöostase und Zytoskelettdynamik. Über diese Funktionen wirkt es auf Zellmigration, Proliferation und Stressantworten ein; veränderte CAV1-Expression oder -Lokalisation ist mit kardiovaskulären und metabolischen Phänotypen sowie tumorassoziierten Signalprogrammen verbunden. Als Membranorganisator wird Caveolin-1 häufig als Marker und funktioneller Knotenpunkt zur Untersuchung der Caveolae-Biologie und der membrannahen Signaltransduktion eingesetzt.
caveolin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CAV1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CAV1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CAV1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CAV1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.