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caspase-3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400049-ACT | 20 µg | $397.00 |
CASP3 kodiert Caspase-3, eine zentrale Effektorprotease der Apoptose, die nachgeschaltet sowohl in der intrinsischen (mitochondrialen) als auch in der extrinsischen (Todesrezeptor-)Signalkaskade aktiviert wird. Nach der Prozessierung durch Initiatorcaspasen wie Caspase-8 und Caspase-9 spaltet Caspase-3 zahlreiche Substrate und koordiniert so DNA-Fragmentierung, Umbau des Zytoskeletts und den irreversiblen Abbau der Zelle. Ihre Aktivität ist mit Stressantwortwegen einschließlich der p53-Signalübertragung verknüpft und wird durch Proteine der BCL-2-Familie sowie IAPs reguliert, wodurch die apoptotische Kompetenz mit zellulären Schicksalsentscheidungen gekoppelt wird. Eine fehlregulierte CASP3-Signalgebung wird häufig in der Krebsbiologie, bei Neurodegeneration und in entzündlichen Kontexten untersucht, in denen veränderte Apoptoseschwellen zum krankheitsassoziierten Überleben oder Verlust von Zellen beitragen.
caspase-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CASP3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
caspase-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CASP3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CASP3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen caspase-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CASP3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von caspase-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des caspase-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CASP3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.