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cadherin-19 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401716-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
cadherin-19 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401716-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **CDH19** kodiert **Cadherin-19**, ein calciumabhängiges Zell-Zell-Adhäsionsmolekül, das die Gewebearchitektur und die koordinierte Zellsignalübertragung im Nervensystem unterstützt. Als Mitglied der klassischen Cadherin-Familie ist Cadherin-19 an der Bildung von Adhärenskontakten durch homophile Interaktionen sowie durch die funktionelle Kopplung an Catenine und das Aktin-Zytoskelett beteiligt und beeinflusst damit adhäsionsabhängige Signalwege, die Zellpolarität, Migration und Differenzierung regulieren. Die Expression von **CDH19** wurde mit Entwicklungsprogrammen und der Festlegung von Zelllinien (Lineage Specification) in Verbindung gebracht, wodurch es für die Untersuchung von Mechanismen relevant ist, die Zellkonnektivität und Zustandsübergänge in komplexen Geweben verändern. Eine fehlregulierte cadherinvermittelte Adhäsion wird häufig mit krankheitsassoziierten Veränderungen des Zellverhaltens in Zusammenhang gebracht, darunter aberrante Differenzierung und invasive Phänotypen, was **CDH19**-fokussierte Untersuchungen in der Neurobiologie und in krebsbezogenen Modellen motiviert.
cadherin-19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CDH19-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
cadherin-19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CDH19-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CDH19-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen cadherin-19-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CDH19-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von cadherin-19-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des cadherin-19-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CDH19-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.