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C1QBP Double Nickase Plasmid (h) | sc-400911-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C1QBP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400911-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C1QBP (Komplementkomponente‑1q‑bindendes Protein; auch als p32/gC1qR bekannt) ist ein multifunktionales menschliches Protein, das überwiegend in den Mitochondrien lokalisiert ist und an der Regulation der oxidativen Phosphorylierung, der Funktion des mitochondrialen Ribosoms sowie des zellulären Energiestoffwechsels beteiligt ist. Zudem interagiert es mit Komponenten des Komplementsystems und kann kontextabhängig inflammatorische Signalwege und Prozesse der angeborenen Immunität beeinflussen. Über seine Funktionen in der mitochondrialen Homöostase sowie in der RNA‑/Proteinverarbeitung trägt C1QBP zur Kontrolle von Apoptose, Stressantworten und Proliferationsprogrammen bei. Eine veränderte Expression oder Lokalisation von C1QBP wurde mit einer dysregulierten Stoffwechselsteuerung und inflammatorischen Phänotypen in mehreren Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, was seine Eignung als mechanistisches Ziel in der Immunmetabolismus‑ und Mitochondrienbiologie‑Forschung unterstreicht.
C1QBP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C1QBP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C1QBP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C1QBP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C1QBP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.