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C1orf115 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-413237-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
C1orf115 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-413237-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
C1orf115 (Mensch) kodiert ein bislang nur unzureichend charakterisiertes Protein mit begrenzter funktioneller Annotation, was auf Rollen hindeutet, die kontextabhängig sein könnten und sich am besten durch Perturbationsstudien aufklären lassen. Verfügbare Transkript- und Proteomdatensätze weisen auf zelltypspezifische Expressionsmuster hin und unterstützen Untersuchungen in der Linien-/Zelldifferenzierung, in stressadaptiven Programmen oder in anderen regulierten zellulären Zuständen. Da mechanistische Verknüpfungen zu kanonischen Signalwegen bislang nicht vollständig definiert sind, ist die Modulation der C1orf115-Expression hilfreich, um nachgeschaltete transkriptionelle Antworten und Protein-Interaktionsnetzwerke zu kartieren. Veränderte Expressionssignaturen uncharakterisierter offener Leserahmen wie C1orf115 werden in Datensätzen aus Krebsforschung und Neurobiologie häufig erfasst, wodurch sich das Gen für explorative, krankheitsassoziierte Signalwegstudien eignet, ohne eine Kausalität vorauszusetzen.
C1orf115 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen C1orf115-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
C1orf115 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des C1orf115-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der C1orf115-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen C1orf115-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native C1orf115-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von C1orf115-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des C1orf115-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem C1orf115-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.