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BUB1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402006-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BUB1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402006-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BUB1 kodiert eine Serin/Threonin-Proteinkinase, die als zentraler Bestandteil des Spindelkontrollpunkts (Spindle Assembly Checkpoint) fungiert und die Chromosomenkongression sowie den rechtzeitigen Eintritt in die Anaphase koordiniert, um die Genomstabilität zu erhalten. An den Kinetochoren trägt BUB1 zu Rekrutierungs- und Phosphorylierungsereignissen bei, die die Checkpoint-Signalgebung und den mitotischen Ablauf regulieren, und ist in Signalwege eingebunden, die Kinetochor–Mikrotubuli-Anheftungen und die Chromosomentrennung steuern. Eine fehlregulierte BUB1-Aktivität oder -Expression ist mit chromosomaler Instabilität und Aneuploidie assoziiert – molekularen Merkmalen, die häufig bei proliferativen Krankheitszuständen beobachtet werden. Als mitotischer Überwachungsfaktor wird BUB1 breit in der Zellzyklusregulation, in DNA-Schadensantworten im Zusammenhang mit Replikationsstress sowie in Mechanismen untersucht, die die Checkpoint-Treue mit tumorigenen Transformationsprozessen koppeln.
BUB1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BUB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BUB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BUB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BUB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.