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BChE CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401834-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das menschliche **BCHE**-Gen kodiert die Butyrylcholinesterase (BChE), eine sekretierte Serinhydrolase, die im Plasma in hoher Konzentration vorkommt, Cholinester hydrolysiert und zur Regulation der cholinergen Signalübertragung beiträgt, indem sie Acetylcholin metabolisiert, wenn die Acetylcholinesterase nur begrenzt verfügbar ist. BChE ist zudem am Metabolismus von Xenobiotika und Ester-Arzneistoffen beteiligt und kann über die Modulation der Neurotransmitterverfügbarkeit sowie lipidassoziierter Signalwege entzündliche und metabolische Prozesse beeinflussen. Genetische Variation oder eine veränderte Expression von **BCHE** wurde mit Unterschieden in der Empfindlichkeit gegenüber neuromuskulär blockierenden Substanzen und gegenüber Organophosphat-Exposition in Verbindung gebracht und wurde im Kontext von Neurodegeneration und metabolischen Phänotypen untersucht. Diese Eigenschaften machen **BCHE** zu einem nützlichen Ziel, um die Biologie der Cholinesterasen, Entgiftungsmechanismen und die systemische Regulation von Enzymen zu erforschen.
BChE Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen BCHE-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
BChE Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des BCHE-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der BCHE-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen BChE-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native BCHE-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von BChE-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des BChE-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem BCHE-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.