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ATG7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400997-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATG7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400997-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATG7 kodiert ein E1-ähnliches Aktivierungsenzym, das für die Biogenese von Autophagosomen essenziell ist, indem es ubiquitinähnliche Konjugationsreaktionen im ATG12–ATG5-System katalysiert und über ATG3 die Lipidierung von LC3/ATG8 fördert. Über diese Aktivitäten koordiniert ATG7 die Makroautophagie und trägt zur zellulären Proteostase, zur Anpassung an Nährstoffstress, zur mitochondrialen Qualitätskontrolle sowie zur Modulation angeborener und entzündlicher Signalwege bei. Eine veränderte ATG7-Funktion oder -Expression wurde mit einem dysregulierten autophagischen Flux und einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber zellulärem Stress in Verbindung gebracht, was Relevanz für Neurodegeneration, Krebsbiologie, metabolische Dysfunktion und infektionsbezogene Wirt–Pathogen-Interaktionen hat. ATG7 wird daher häufig als genetisches Werkzeug genutzt, um autophagieabhängige Phänotypen und das Zusammenspiel von Signalwegen zu untersuchen.
ATG7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATG7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATG7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATG7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATG7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.