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apoC-III Double Nickase Plasmid (h) | sc-403887-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
apoC-III Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403887-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **APOC3** kodiert Apolipoprotein C-III (apoC-III), ein sezerniertes Apolipoprotein, das mit triglyceridreichen Lipoproteinen assoziiert und den Transport sowie die Clearance von Lipiden im Plasma moduliert. ApoC-III beeinflusst die Aktivität der Lipoproteinlipase und hepatische Aufnahmepfade und prägt damit den Triglyceridstoffwechsel sowie das Remodelling von VLDL-/IDL-Partikeln innerhalb des übergeordneten Lipoprotein-Stoffwechselnetzwerks. Eine veränderte Expression oder Funktion von APOC3 ist mit einer gestörten Triglycerid-Homöostase und lipidassoziierten kardiometabolischen Phänotypen verbunden, was das Gen zu einem relevanten Ziel für Studien zur hepatischen Sekretion, Lipoproteinverarbeitung und systemischen Energiebilanz macht. In zellulären Modellen überschneidet sich die Regulation von APOC3 mit nährstoffsensitiven Transkriptionsprogrammen und dem sekretorischen Transport in Hepatozyten, die die Apolipoproteinproduktion steuern.
apoC-III Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APOC3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APOC3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APOC3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APOC3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.