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apoC-III CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403887-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **APOC3** kodiert Apolipoprotein C-III (ApoC-III), ein sezerniertes Apolipoprotein, das den Stoffwechsel triglyceridreicher Lipoproteine moduliert, indem es die durch Lipoproteinlipase vermittelte Hydrolyse begrenzt und die hepatische Clearance von Remnant-Partikeln verzögert. Über seine Effekte auf das Trafficking von VLDL und Chylomikron-Remnants beeinflusst ApoC-III Lipidtransportwege und die systemische Energiehomöostase. Eine veränderte APOC3-Expression ist mit Dyslipidämie-Phänotypen assoziiert, die durch erhöhte Plasma-Triglyceride und Veränderungen atherogener Lipoproteinprofile gekennzeichnet sind, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt für die Untersuchung der Biologie des kardiometabolischen Risikos stützt. In Zellmodellen kann die Regulation von APOC3 zusammen mit der transkriptionellen Kontrolle hepatischer Programme des Lipidhandlings sowie der Verarbeitung von Apolipoproteinen im sekretorischen Weg untersucht werden.
apoC-III Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen APOC3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
apoC-III Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des APOC3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der APOC3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen apoC-III-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native APOC3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von apoC-III-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des apoC-III-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem APOC3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.