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APC2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408180-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
APC2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408180-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
APC2 kodiert adenomatous polyposis coli 2, ein zytoskelettales und Signalweg‑Scaffold, das zur Regulation des Wnt/β‑Catenin‑Signalwegs beiträgt, indem es den Abbau (Turnover) von β‑Catenin fördert und transkriptionelle Outputs steuert, die mit Zellschicksal und Proliferation verknüpft sind. APC2 ist außerdem an der Mikrotubuli‑Dynamik, der neuronalen Polarisation und der Zellmigration beteiligt – über Interaktionen mit Aktin‑ und Mikrotubuli‑assoziierten Proteinen – und unterstützt so eine koordinierte Gewebearchitektur. Eine Störung oder veränderte Expression von Mitgliedern der APC‑Familie wird mit fehlregulierter Wnt‑Signalgebung, chromosomaler Instabilität und aberranten Differenzierungsprogrammen in Verbindung gebracht, wodurch APC2 ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zur Signalwegkontrolle in Entwicklungs‑ und Krankheitsmodellen ist.
APC2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.