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ALG3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411431-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ALG3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411431-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ALG3 kodiert eine im endoplasmatischen Retikulum lokalisierte α-1,3-Mannosyltransferase, die an dem für die N-Glykosylierung erforderlichen Biosyntheseweg der dolicholgebundenen Oligosaccharidvorstufen beteiligt ist. Durch die katalytische Addition von Mannoseresten während der Biosynthese lipidgebundener Oligosaccharide unterstützt ALG3 die korrekte Faltung, Qualitätskontrolle und den Transport sekretorischer und membranständiger Proteine. Eine Störung dieses Schritts kann die Reifung von Glykoproteinen verändern und die Proteostase im ER beeinträchtigen, mit nachgelagerten Effekten auf Zellsignalisierung und Zelladhäsion. Pathogene Varianten in ALG3 sind mit kongenitalen Glykosylierungsstörungen assoziiert, was seine Relevanz für die Untersuchung glykosylierungsabhängiger Mechanismen in humanen Zellmodellen unterstreicht.
ALG3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALG3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALG3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALG3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALG3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.