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AKAP 220 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405585-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AKAP 220 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405585-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane AKAP11 kodiert das A‑Kinase‑Ankerprotein 220 (AKAP 220), ein Gerüstprotein, das PKA zusammen mit weiteren Signalenzymsystemen räumlich organisiert und so kompartimentierte cAMP‑Antworten formt. Durch das Verankern der Kinaseaktivität an definierten subzellulären Domänen trägt AKAP 220 zur phosphorylierungsabhängigen Steuerung der Zellzyklusprogression, der Zytoskelettdynamik und der rezeptorvermittelten Signalintegration bei. Eine Störung der durch AKAP11 vermittelten Signalmikrodomänen wurde in krankheitsrelevanten Kontexten mit veränderten Programmen der Proliferation und Stressantwort in Verbindung gebracht, was AKAP11 als mechanistischen Knoten in Signalwegen unterstützt, die Second‑Messenger‑Signale an Veränderungen des zellulären Zustands koppeln. Daher wird AKAP11 häufig daraufhin untersucht, wie eine umverdrahtete PKA‑Verankerung nachgeschaltete transkriptionelle Outputs und Proteostase‑Netzwerke in humanen Zellen beeinflusst.
AKAP 220 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AKAP11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AKAP11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AKAP11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AKAP11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.