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Adenosine A2B-R CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401402-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Adenosine A2B-R CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401402-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
ADORA2B kodiert den humanen Adenosin-A2B-Rezeptor (A2B-R), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor mit niedriger Affinität, der unter Hypoxie und inflammatorischem Stress induziert wird, wenn sich extrazelluläres Adenosin anreichert. A2B-R signalisiert primär über Gs zur Erhöhung von cAMP und kann außerdem an Gq koppeln, um intrazelluläres Calcium zu mobilisieren; dabei werden nachgeschaltete Programme wie PKA/CREB-, MAPK/ERK- und PI3K-Signalwege aktiviert. Über diese Signalwege moduliert ADORA2B die Endothelbarrierefunktion, angiogene und fibrotische Antworten sowie die Zytokinproduktion in Immun- und Stromakompartimenten. Eine dysregulierte ADORA2B-Aktivität wurde mit chronischen Entzündungszuständen, hypoxiegetriebenem Gewebeumbau und Signalprozessen in der Tumormikroumgebung in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt für Studien zur Rezeptorsignalgebung und Mikroumgebungsbiologie unterstützt.
Adenosine A2B-R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ADORA2B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Adenosine A2B-R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ADORA2B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ADORA2B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Adenosine A2B-R-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ADORA2B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Adenosine A2B-R-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Adenosine A2B-R-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ADORA2B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.