Date published: 2026-7-14

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ACO2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404434-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • ACO2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • ACO2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom ACO2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom ACO2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ACO2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: ACO2: sc-517651
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    ACO2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404434-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das humane ACO2 kodiert die mitochondriale Aconitase 2, ein Eisen-Schwefel-Enzym, das im Tricarbonsäurezyklus (TCA-Zyklus) die Isomerisierung von Citrat zu Isocitrat katalysiert und damit den oxidativen Stoffwechsel sowie die NADH-Produktion zur ATP-Erzeugung durch die Atmungskette unterstützt. Durch die Kopplung des Kohlenstoffflusses an das mitochondriale Redoxgleichgewicht beeinflusst ACO2 den Umgang mit reaktiven Sauerstoffspezies, anaplerotische Reaktionen und die metabolische Anpassung an die Nährstoffverfügbarkeit. Störungen der ACO2-Aktivität wurden mit Phänotypen mitochondrialer Dysfunktion und bioenergetischen Stressantworten in Verbindung gebracht, die sich mit Neurodegeneration, Myopathie und krebsassoziierter metabolischer Umprogrammierung überschneiden. Als zentraler Knotenpunkt des mitochondrialen Stoffwechsels wird ACO2 häufig im Kontext von Hypoxie-Signalgebung, der Kapazität der oxidativen Phosphorylierung und einer metabolitgetriebenen Regulation epigenetischer und stressbezogener Signalwege untersucht.

    ACO2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ACO2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    ACO2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ACO2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ACO2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ACO2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ACO2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ACO2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ACO2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ACO2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.