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ABAT Double Nickase Plasmid (h) | sc-404041-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ABAT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404041-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane ABAT-Gen kodiert die 4-Aminobutyrat-Aminotransferase (GABA-Transaminase), ein mitochondriales, pyridoxalphosphatabhängiges Enzym, das den Abbau von GABA zu Succinsemialdehyd katalysiert und damit den Neurotransmitterumsatz über den GABA-Shunt mit dem Tricarbonsäurezyklus (Citratzyklus) verknüpft. Durch die Regulation intrazellulärer GABA-Spiegel sowie nachgeschalteter Redox- und Stoffwechselflüsse beeinflusst ABAT die neuronale Erregbarkeit, die mitochondriale Homöostase und die zelluläre Energiebilanz. Eine Störung der ABAT-Aktivität ist mit veränderter inhibitorischer Neurotransmission und metabolischem Stress assoziiert; ABAT wurde im Kontext neuroentwicklungs- und anfallsbezogener Phänotypen sowie allgemeiner mitochondrialer Dysfunktion untersucht. Diese Eigenschaften machen ABAT zu einem nützlichen Ziel, um GABAergen Stoffwechsel, mitochondriale Signalwege und Genotyp-Phänotyp-Beziehungen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
ABAT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ABAT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ABAT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ABAT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ABAT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.