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12-LO Double Nickase Plasmid (h) | sc-403010-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
12-LO Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403010-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **ALOX12** kodiert die **12-Lipoxygenase (12-LO)**, eine nicht-hämhaltige Eisen-Dioxygenase, die die Oxygenierung von Arachidonsäure katalysiert und dabei **12‑Hydroperoxyeicosatetraensäure** sowie nachgeschaltete Lipidmediatoren erzeugt, die entzündliche Signalwege prägen. Von 12‑LO abgeleitete Oxylipine beeinflussen die Aktivierung und Aggregation von Thrombozyten, vaskuläre und epitheliale Reaktionen sowie redoxsensitive Prozesse durch die Modulation von MAPK, NF‑κB und verwandten Eicosanoid-Netzwerken. Die ALOX12-Aktivität überschneidet sich mit Signalwegen der Lipidperoxidation und des Membran-Remodelings und beeinflusst dadurch Zellmigration, Differenzierung und Reaktionen auf oxidativen Stress. Eine fehlregulierte ALOX12/12‑LO-Signalgebung wurde mit proinflammatorischen Zuständen sowie metabolischen und kardiovaskulären Phänotypen in Verbindung gebracht, was ihre Untersuchung in krankheitsrelevanten Zellmodellen unterstützt.
12-LO Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALOX12-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALOX12 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALOX12-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALOX12-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.