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ZNF263 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411418-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZNF263 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411418-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZNF263 kodiert einen C2H2-Zinkfinger-Transkriptionsfaktor mit KRAB-Domäne, der spezifische DNA-Motive bindet, um Genexpressionsprogramme zu steuern, die mit Chromatinorganisation und transkriptioneller Repression verknüpft sind. Durch Interaktionen mit der KRAB-assoziierten Korepressor-Maschinerie und epigenetischen Modifikatoren trägt ZNF263 zur Kontrolle der Aktivität von Promotoren und Enhancern bei und beeinflusst damit Zellzyklusprogression, Differenzierung und Genomstabilität. Eine veränderte ZNF263-Aktivität oder eine dysregulierte Expression wurde mit der in verschiedenen Krankheitskontexten beobachteten transkriptionellen Umprogrammierung in Verbindung gebracht, darunter krebsassoziierte Signalwege und abnorme Entwicklungsregulation. Als sequenzspezifischer Regulator wird ZNF263 häufig untersucht, um regulatorische Netzwerke zu kartieren, direkte genomische Zielstellen zu identifizieren und Mechanismen der epigenetischen Kontrolle zu erforschen.
ZNF263 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZNF263-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZNF263 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZNF263-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZNF263-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.