Date published: 2026-7-13

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Wnt-7b CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401626-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Wnt-7b CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Wnt-7b CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Wnt-7b CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Wnt-7b CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der WNT7B-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Wnt-7b CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401626-ACT
    20 µg
    $397.00

    WNT7B kodiert das sekretierte Glykoprotein Wnt-7b, einen Liganden, der Frizzled/LRP-Rezeptorkomplexe aktiviert und – abhängig vom zellulären Kontext – sowohl das kanonische β‑Catenin-Signaling als auch nicht-kanonische Wnt-Signalwege reguliert. Wnt-7b trägt zur Festlegung von Zellschicksalen, zur Gewebemusterbildung, zu epithelial–mesenchymalen Interaktionen sowie zur Steuerung von Proliferations- und Differenzierungsprogrammen bei, indem es die Transkription von Wnt-Zielgenen reguliert. Eine fehlregulierte WNT7B-Expression oder -Signalwegaktivität wurde mit Entwicklungsanomalien und mit aberranten Signalzuständen in verschiedenen krankheitsrelevanten Kontexten in Verbindung gebracht, einschließlich krebsassoziierter Prozesse wie verändertem Wachstum, Invasion und Crosstalk mit der Tumormikroumgebung. Die Modulation von WNT7B bietet einen gut zugänglichen Ansatz, um Wnt-abhängige transkriptionelle Netzwerke sowie Signalweg-Crosstalk mit MAPK-, PI3K/AKT- und TGF‑β-Signaling zu untersuchen.

    Wnt-7b Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen WNT7B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Wnt-7b Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des WNT7B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der WNT7B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Wnt-7b-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native WNT7B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Wnt-7b-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Wnt-7b-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem WNT7B-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.