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WNK1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403420-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
WNK1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403420-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
WNK1 (with-no-lysine [K] 1) kodiert eine Serin/Threonin-Kinase, die als übergeordneter Regulator des Ionentransports und der Zellvolumenhomöostase über Phosphorylierungskaskaden mit Beteiligung von SPAK/OSR1 und nachgeschalteten Cotransportern der SLC12-Familie fungiert. Durch die Integration von Signalen osmotischen Stresses mit nachgelagerten Signaloutputs beeinflusst WNK1 die epitheliale Elektrolytverarbeitung, die Zytoskelettdynamik sowie die Vernetzung von Kinase-Signalwegen, die Proliferation und Migration mitsteuern. Die Aktivität von WNK1 steht mit der Blutdruckregulation und der renalen Salzhandhabung in Zusammenhang, und eine Fehlregulation WNK1-abhängiger Signalwege wurde u. a. im Kontext von hypertonieassoziierten Phänotypen und Neuropathien untersucht. Diese Eigenschaften machen WNK1 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um osmosensitive Signalgebung und die Regulation von Transportwegen in humanen Zellmodellen zu analysieren.
WNK1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des WNK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von WNK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die WNK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit WNK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.