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VDAC1/Porin Double Nickase Plasmid (h) | sc-418200-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
VDAC1/Porin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418200-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
VDAC1 (spannungsabhängiger Anionenkanal 1), auch als Porin bekannt, ist ein zentraler Durchlass in der äußeren Mitochondrienmembran, der den Austausch von ATP/ADP, Ionen und wichtigen Metaboliten zwischen Mitochondrien und Zytosol vermittelt. Durch die Kontrolle der Permeabilität der äußeren Membran und die Koordination von Interaktionen mit Hexokinase sowie Proteinen der BCL-2-Familie verknüpft VDAC1 den zellulären Energiestoffwechsel mit apoptotischer Signalgebung, der Calciumhomöostase und dem Redoxgleichgewicht. Die Funktion von VDAC1 überschneidet sich mit der oxidativen Phosphorylierung, der Kopplung an die Glykolyse und Prozessen an mitochondrienassoziierten Membranen, die die mitochondriale Dynamik und Stressantworten prägen. Eine fehlregulierte VDAC1-Expression oder Kanalaktivität wurde mit veränderter Bioenergetik und mitochondrialer Dysfunktion in der Krebsbiologie sowie in der Neurodegenerations- und Stoffwechselforschung in Verbindung gebracht.
VDAC1/Porin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VDAC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VDAC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VDAC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VDAC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.