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Vasohibin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403526-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes VASH1 kodiert Vasohibin-1, einen endotheliumassoziierten Regulator der Angiogenese, der durch proangiogene Signale induziert wird und als negativer Feedback-Modulator der endothelialen Proliferation und Migration wirkt. Vasohibin-1 beeinflusst Programme der Gefäßremodellierung und Gefäßreifung und ist mit zellulären Prozessen verbunden, darunter Interaktionen mit der extrazellulären Matrix sowie stressresponsive Signalwege im vaskulären Mikromilieu. Eine veränderte VASH1-Expression wurde mit pathologischer Neovaskularisation und Tumorangiogenese in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen molekularen Knotenpunkt für die Untersuchung der Endothelhomöostase und mikrovaskulärer Phänotypen macht. Als vaskulärer Regulator wird VASH1 häufig in Modellen von Ischämie, entzündungsassoziierten Gefäßveränderungen und der Krebsbiologie untersucht, um kontextabhängige angiogene Signalwege zu analysieren.
Vasohibin-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen VASH1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Vasohibin-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des VASH1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der VASH1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Vasohibin-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native VASH1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Vasohibin-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Vasohibin-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem VASH1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.