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UCMA Double Nickase Plasmid (h) | sc-406716-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UCMA Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406716-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
UCMA („upper zone of growth plate and cartilage matrix associated“) kodiert ein vitamin‑K‑abhängiges, sezerniertes Protein der extrazellulären Matrix, das auch als Gla‑reiches Protein (GRP) bekannt ist und in Knorpel- und Gefäßgeweben angereichert vorkommt. UCMA durchläuft eine γ‑Carboxylierung von Glutamatresten, eine posttranslationale Modifikation, die die Kalziumbindung unterstützt und UCMA mit der extrazellulären Mineralhomöostase sowie der Organisation der Matrix verknüpft. In der muskuloskelettalen Biologie wird UCMA mit der Differenzierung von Chondrozyten, der Reifung der Wachstumsfuge und der Integrität der Knorpelmatrix in Verbindung gebracht und greift in Signalprogramme ein, die die enchondrale Ossifikation und das Gewebe‑Remodeling koordinieren. Eine dysregulierte UCMA‑Expression und/oder ein veränderter Carboxylierungsstatus wurde in Zusammenhängen mit abnormer Kalzifizierung, Knorpeldegeneration und entzündlichen Gelenkerkrankungen beschrieben, wodurch UCMA für mechanistische Studien matrixgetriebener Pathologie relevant ist.
UCMA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UCMA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UCMA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UCMA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UCMA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.