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UBE2F Double Nickase Plasmid (h) | sc-406582-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UBE2F Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406582-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane UBE2F kodiert ein E2-konjugierendes Enzym, das NEDD8 gezielt an Cullin-Substrate weiterleitet und damit den Aufbau und die Regulation von Cullin–RING-Ligasen sowie die nachgeschaltete ubiquitinabhängige Proteostase unterstützt. Indem UBE2F den Neddylierungszustand bestimmter Culline formt, beeinflusst es den Abbau zentraler Regulatoren des Zellzyklusfortschritts, von Stressantworten und der DNA-Schadenssignalgebung und wirkt so auf Transkriptionsprogramme und die zelluläre Homöostase ein. Fehlregulierte Ubiquitin–Proteasom- und Neddylierungswege werden häufig mit onkogener Transformation und veränderter Stresstoleranz in Verbindung gebracht, wodurch UBE2F einen nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur Proteinkontrolle und zum Signalkreuztalk darstellt. Die funktionelle Untersuchung von UBE2F kann helfen zu klären, wie selektive Cullin-Neddylierung die Substraterkennung und die proteolytischen Outputs in humanen Zellen beeinflusst.
UBE2F Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UBE2F-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UBE2F abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UBE2F-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UBE2F-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.