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Type I 4-phosphatase CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404750-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Type I 4-phosphatase CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-404750-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
INPP4A kodiert die Typ‑I‑4‑Phosphatase, eine Lipidphosphatase, die Phosphatidylinositol‑3,4‑bisphosphat zu Phosphatidylinositol‑3‑phosphat hydrolysiert und dadurch die Phosphoinositid‑Pools formt, die Membrantransport und Signaltransduktion regulieren. Durch die Modulation der PtdIns(3,4)P2‑abhängigen Rekrutierung von Proteinen mit Pleckstrin‑Homologie‑Domäne beeinflusst INPP4A die Dynamik der PI3K/AKT‑Signalgebung, den endozytotischen Transport sowie nachgeschaltete Phosphorylierungskaskaden, die Programme für Zellwachstum und Überleben steuern. Eine veränderte INPP4A‑Expression oder ‑Aktivität wurde mit einer fehlregulierten Phosphoinositid‑Signalgebung in mehreren krankheitsassoziierten Kontexten in Verbindung gebracht, darunter Tumorbiologie und neurologische Phänotypen, was INPP4A für mechanistische Studien zur Umverdrahtung von Signalwegen relevant macht.
Type I 4-phosphatase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen INPP4A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Type I 4-phosphatase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des INPP4A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der INPP4A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Type I 4-phosphatase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native INPP4A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Type I 4-phosphatase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Type I 4-phosphatase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem INPP4A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.