



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
TOX3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411992-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TOX3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411992-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TOX3 kodiert einen Transkriptionsfaktor mit High-Mobility-Group-(HMG)-Box, der an DNA bindet und die Chromatinstruktur moduliert, um Genexpressionsprogramme zu regulieren, die mit zellulärer Differenzierung und reizabhängiger Transkription verknüpft sind. Es ist an der neuronalen Entwicklung und der aktivitätsabhängigen Genregulation beteiligt und wirkt in breiteren Transkriptionsnetzwerken mit, die Zellschicksalsentscheidungen und Stressantworten beeinflussen. Genetische und Expressionsstudien bringen TOX3 mit krankheitsrelevanten Signalwegen in Verbindung, darunter Suszeptibilitätsloci bei hormonabhängigen Krebserkrankungen sowie Veränderungen, die in neuropsychiatrischen und neurodegenerativen Kontexten beobachtet werden. Diese Eigenschaften machen TOX3 zu einem nützlichen Ziel, um Mechanismen der Transkriptionskontrolle und nachgeschaltete Gennetzwerke in menschlichen Zellmodellen zu untersuchen.
TOX3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TOX3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TOX3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TOX3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TOX3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.