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TM6SF1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-412251-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
TM6SF1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-412251-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
TM6SF1 (Transmembran-6-Superfamilienmitglied 1) ist ein vorhergesagtes Multi-Pass-Membranprotein, das Berichten zufolge in metabolischen Geweben angereichert ist und mit der Lipidverarbeitung sowie membranassoziierten Transportprozessen in Verbindung steht. Obwohl sein molekularer Wirkmechanismus bislang nicht vollständig geklärt ist, wurde TM6SF1 mit zellulären Signalwegen assoziiert, die die Lipidhomöostase beeinflussen, darunter der Lipoproteinstoffwechsel und die Organisation des Endomembransystems, die für die Hepatozytenfunktion relevant ist. Variationen oder eine Fehlregulation der TM6SF1-Expression wurden in Datensätzen beschrieben, die mit metabolischen Phänotypen verknüpft sind, was die Untersuchung seiner Rolle in der Leberbiologie und der systemischen Energiebilanz unterstützt. Diese Eigenschaften machen TM6SF1 zu einem geeigneten Ziel, um die transkriptionelle Kontrolle lipidbezogener Programme und die Funktion von Membranproteinen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
TM6SF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TM6SF1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TM6SF1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TM6SF1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TM6SF1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TM6SF1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TM6SF1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TM6SF1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TM6SF1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TM6SF1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.