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TM4SF1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404779-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TM4SF1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404779-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TM4SF1 (Transmembrane 4 L Six Family Member 1) kodiert ein tetraspaninähnliches, auf der Zelloberfläche lokalisiertes Glykoprotein, das Membran-Mikrodomänen organisiert und Zell‑Zell‑ sowie Zell‑Matrix‑Interaktionen moduliert. Es ist an Prozessen beteiligt, die mit der Umgestaltung des Zytoskeletts, Zelladhäsion, Migration und Signal‑Crosstalk mit Integrinen und Wachstumsfaktor‑Signalwegen verknüpft sind. Die TM4SF1‑Expression wird häufig als Marker aktivierter endothelialer und epithelialer Zustände verwendet und wurde mit angiogenen Programmen, invasiven Phänotypen und dem Umbau des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht. Entsprechend wird TM4SF1 intensiv in Studien zu Mechanismen der Gefäßbiologie, der metastatischen Progression und stressadaptiver Signalgebung in Krebsmodellen untersucht.
TM4SF1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TM4SF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TM4SF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TM4SF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TM4SF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.