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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
TLR3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400512-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TLR3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400512-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Toll-like-Rezeptor 3 (TLR3) ist ein endosomaler Mustererkennungsrezeptor, der doppelsträngige RNA erkennt, die von Viren oder aus geschädigten Zellen stammt, und daraufhin Signale der angeborenen Immunität auslöst. Nach Ligandenbindung signalisiert TLR3 hauptsächlich über den Adapter TRIF und aktiviert dadurch IRF3/IRF7‑gesteuerte Typ‑I‑Interferonantworten sowie NF‑κB‑abhängige entzündliche Transkriptionsprogramme. Dieser Signalweg reguliert die Produktion von Zytokinen und Chemokinen, die Antigenpräsentation und die Kommunikation mit der adaptiven Immunität und beeinflusst damit die antivirale Abwehr und die Immunhomöostase. Eine veränderte TLR3‑Aktivität wurde mit einer erhöhten Anfälligkeit für Virusinfektionen sowie mit entzündlichen und autoimmunen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig in Studien zu Neuroinflammation und zur Tumor‑Immun‑Mikroumgebung untersucht.
TLR3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TLR3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TLR3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TLR3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TLR3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.