Date published: 2026-7-14

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TGF beta Receptor 2/TGFBR2 Double Nickase Plasmid (m): sc-423371-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das TGF beta Receptor 2/TGFBR2 Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • TGF beta Receptor 2/TGFBR2 Double-Nickase-Plasmid (m) und TGF beta Receptor 2/TGFBR2 Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Tgfbr2 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: TGF beta Receptor 2/TGFBR2: sc-17792
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    TGF beta Receptor 2/TGFBR2 Double Nickase Plasmid (m)

    sc-423371-NIC
    20 µg
    $410.00

    TGF beta Receptor 2/TGFBR2 Double Nickase Plasmid (m2)

    sc-423371-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das murine Gen **Tgfbr2** kodiert den **TGF‑beta‑Rezeptor 2 (TGFBR2)**, eine transmembrane Serin/Threonin‑Kinase, die TGFB‑Liganden bindet und **TGFBR1** phosphoryliert, um die kanonische **SMAD2/3‑Signalübertragung** zu initiieren. Dieser Signalweg koordiniert eine kontextabhängige Kontrolle der Zellzyklusregulation, Differenzierung, epithelial‑mesenchymalen Transition und des Umbaus der extrazellulären Matrix und integriert sich zudem mit **MAPK‑**, **PI3K‑AKT‑** und **RHO‑GTPase‑**Signalwegen. In der biomedizinischen Forschung wird eine veränderte TGFBR2‑Aktivität häufig genutzt, um eine gestörte Gewebehomöostase, Immunmodulation und fibrotisches Remodeling zu modellieren, ebenso wie die in der Krebsbiologie beobachtete Umverdrahtung von Signalwegen und Entwicklungsphänotypen. Da TGFBR2 an der Spitze der TGFB‑Signaltransduktion steht, ermöglicht die Perturbation von **Tgfbr2** einen direkten Zugang zur Analyse nachgeschalteter Transkriptionsprogramme und ligandenabhängiger Rückkopplungsschleifen.

    TGF beta Receptor 2/TGFBR2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tgfbr2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tgfbr2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tgfbr2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tgfbr2-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.