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TFII-I Double Nickase Plasmid (h) | sc-403153-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TFII-I Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403153-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GTF2I kodiert TFII-I, einen multifunktionalen Transkriptionsfaktor, der signalabhängige Eingänge mit Genexpressionsprogrammen koppelt, indem er an Promotorelemente bindet und calcium- sowie wachstumsfaktorresponsive Signalwege integriert. TFII-I ist an der Regulation von Immediate-Early-Genen, Zellzyklus- und Differenzierungsprogrammen beteiligt und trägt zur Koordination der Transkription mit nukleären Signalkomplexen bei. Veränderte GTF2I-Aktivität und -Dosierung wurden mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und immunassoziierten transkriptionellen Zuständen in Verbindung gebracht; zudem deuten wiederkehrende genetische Veränderungen darauf hin, dass TFII-I-abhängige Netzwerke an krankheitsassoziiertem regulatorischem Remodeling beteiligt sind. Diese Eigenschaften machen TFII-I zu einem nützlichen Knotenpunkt, um transkriptionelle Kontrolle, stimulusresponsive Genregulation und kontextspezifische regulatorische Schaltkreise in menschlichen Zellen zu untersuchen.
TFII-I Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GTF2I-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GTF2I abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GTF2I-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GTF2I-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.