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TET2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400545-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TET2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400545-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TET2 kodiert eine Fe(II)/2‑Oxoglutarat‑abhängige Dioxygenase, die die Oxidation von 5‑Methylcytosin zu 5‑Hydroxymethylcytosin und weiteren oxidierten Derivaten katalysiert und dadurch aktive wie auch passive DNA‑Demethylierung fördert. Über die epigenetische Regulation von Enhancern und Genkörpern trägt TET2 zur Koordination der hämatopoetischen Differenzierung, von Schicksalsentscheidungen von Immunzellen und von Transkriptionsprogrammen bei, die mit der Zugänglichkeit des Chromatins verknüpft sind. Die TET2‑Aktivität steht im Schnittpunkt von DNA‑Reparatur und replikationsgekoppelten Demethylierungsprozessen und wird durch metabolische Signale moduliert, die die Verfügbarkeit von Kofaktoren für Dioxygenasen beeinflussen. Eine Störung der von TET2 vermittelten Methylierungsdynamik ist häufig mit einer veränderten Homöostase myeloider und lymphoider Linien assoziiert und wird im Kontext der klonalen Hämatopoese sowie der Mechanismen hämatologischer Malignome intensiv untersucht.
TET2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TET2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TET2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TET2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TET2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.