
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
TCP-1 α CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402699-ACT | 20 µg | $397.00 |
TCP1 kodiert TCP‑1 alpha, eine zentrale Untereinheit des zytosolischen Chaperonin‑haltigen TCP1‑Komplexes (CCT/TRiC), der Proteine mit komplexer Topologie faltet und stabilisiert, darunter Aktin und Tubulin. Durch die Regulation der zytoskelettalen Proteostase unterstützt CCT die Dynamik von Mikrotubuli und Aktin, den Fortschritt des Zellzyklus sowie Transportprozesse, die mit Proteostase‑Netzwerken verknüpft sind. Die Funktion von TCP‑1 alpha überschneidet sich mit Stressantwort‑ und Proteinqualitätskontroll‑Signalwegen, die prägen, wie Zellen mit fehlgefalteten oder aggregationsanfälligen Substraten umgehen. Eine dysregulierte Chaperonin‑Aktivität und veränderte TCP1‑Expression wurden mit Phänotypen in Verbindung gebracht, die für onkogenes Wachstum, Neurodegeneration und Proteostase‑Ungleichgewichte relevant sind, was TCP1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien macht.
TCP-1 α Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TCP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TCP-1 α Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TCP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TCP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TCP-1 α-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TCP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TCP-1 α-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TCP-1 α-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TCP1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.