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Tak1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400364-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Tak1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400364-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAP3K7 kodiert TAK1 (TGF-β–aktivierte Kinase 1), eine MAP3K, die Signale proinflammatorischer Zytokine und von Mustererkennungsrezeptoren integriert, um Stress- und Immunantworten zu koordinieren. TAK1 phosphoryliert nachgeschaltete MAPK- und IKK-Komplexe und reguliert dadurch die NF-κB-, JNK- und p38-Signalwege; so werden Transkriptionsprogramme geprägt, die Entzündung, Apoptose und Entscheidungen über das Zellschicksal steuern. In menschlichen Zellen beeinflusst die Aktivität von MAP3K7 die angeborene Immun-Signalübertragung, die Gewebehomöostase sowie Reaktionen auf genotoxischen oder oxidativen Stress, was es für Studien zu entzündlicher Fehlregulation und onkogenen Signalnetzwerken relevant macht. Genetische Perturbationen von TAK1 werden häufig eingesetzt, um das Cross-talk zwischen TLR/IL-1R/TNF-Rezeptor-Signalwegen und der MAPK-getriebenen Transkriptionsregulation zu untersuchen.
Tak1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAP3K7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAP3K7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAP3K7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAP3K7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.