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T-type Ca++ CP α1I CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403786-ACT | 20 µg | $397.00 |
CACNA1I kodiert die α1I‑Untereinheit des T‑Typ‑Calciumkanals CaV3.3, ein bei niedrigen Spannungen aktivierbares, porenbildendes Protein, das einen vorübergehenden Ca2+-Einstrom in der Nähe des Ruhemembranpotentials vermittelt. Indem CaV3.3 unterschwellige Depolarisationen und Rebound‑Bursting formt, trägt es zur neuronalen Erregbarkeit, zum rhythmischen Feuern sowie zu Ca2+-abhängiger Signalübertragung bei, die Membranaktivität mit Programmen der Transkriptions‑ und synaptischen Plastizität koppelt. Die CACNA1I‑Aktivität greift in Signalwege ein, die die Dynamik des Membranpotentials, die intrazelluläre Calciumhomöostase und die aktivitätsabhängige Genregulation in erregbaren Geweben steuern. Genetische und funktionelle Studien haben Varianten oder eine Fehlregulation von CACNA1I mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Arbeiten zu Schaltkreis‑Oszillationen und zellulärer Erregbarkeit unterstreicht.
T-type Ca++ CP α1I Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CACNA1I-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
T-type Ca++ CP α1I Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CACNA1I-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CACNA1I-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen T-type Ca++ CP α1I-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CACNA1I-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von T-type Ca++ CP α1I-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des T-type Ca++ CP α1I-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CACNA1I-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.