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Sur-8 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409478-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Sur-8 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409478-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SHOC2 kodiert Sur-8, ein Scaffold-Protein mit leucinreichen Repeat-Motiven, das die RAS-abhängige Aktivierung von RAF1 erleichtert und die MAPK/ERK-Signalübertragung stromabwärts von Rezeptor-Tyrosinkinasen verstärkt. Durch die Förderung der Assemblierung von RAS–RAF-Signalkomplexen beeinflusst Sur-8 Proliferation, Differenzierung und die Rückkopplungsregulation innerhalb der ERK-Kaskade und ist zusätzlich mit EGFR- sowie integrinvermittelten Signalwegen verknüpft. Eine veränderte SHOC2-Funktion wird mit Entwicklungssyndromen wie der Noonan-ähnlichen Erkrankung mit lockerem anagenem Haar in Verbindung gebracht und wurde im Hinblick auf ihren Beitrag zu dysregulierten MAPK-Signalprogrammen in onkogenen RAS-Kontexten untersucht. SHOC2 ist daher ein nützlicher Knotenpunkt, um Pathway-Dynamiken, scaffold-abhängige Signalweiterleitung und Genotyp-Phänotyp-Beziehungen in humanen Zellen zu analysieren.
Sur-8 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SHOC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SHOC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SHOC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SHOC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.