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STK33 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404127-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
STK33 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-404127-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
STK33 (Serin/Threonin-Kinase 33) ist eine humane Proteinkinase, die an der Regulation intrazellulärer Signalnetzwerke beteiligt ist, welche das Zellüberleben, die Proliferation und die Organisation des Zytoskeletts beeinflussen. Als vermeintliche Serin/Threonin-Kinase wurde STK33 im Kontext onkogener Signalabhängigkeiten und von Stressantwort-Signalwegen untersucht, bei denen eine veränderte Kinaseaktivität nachgeschaltete Phosphorylierungsprogramme umgestalten kann. Eine dysregulierte STK33-Expression oder -Funktion wurde in Modellsystemen mit krebsrelevanten Phänotypen in Verbindung gebracht, darunter Veränderungen der Wachstumskontrolle und der Empfindlichkeit gegenüber Apoptose. Diese Eigenschaften machen STK33 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung kinasegetriebener Umprogrammierung von Signalwegen und kontextabhängiger Genfunktion in der biomedizinischen Forschung.
STK33 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen STK33-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
STK33 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des STK33-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der STK33-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen STK33-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native STK33-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von STK33-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des STK33-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem STK33-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.