Date published: 2026-7-11

1-800-457-3801

SCBT Portrait Logo
Seach Input

STAU1 Double Nickase Plasmid (h): sc-402630-NIC

0.0(0)
Produkt bewertenBitte stellen Sie eine Frage

Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das STAU1 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • STAU1 Double-Nickase-Plasmid (h) und STAU1 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf STAU1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: STAU1: sc-390820
    Gene Editing Promo Banner

    Bestellinformation

    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    STAU1 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-402630-NIC
    20 µg
    $410.00

    STAU1 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-402630-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    STAU1 (Staufen double-stranded RNA binding protein 1) ist ein konserviertes RNA-bindendes Protein, das strukturierte RNAs erkennt und die posttranskriptionelle Genexpression über mRNA-Lokalisierung, -Stabilität und -Translation reguliert. Es ist ein zentraler Faktor des Staufen-vermittelten mRNA-Abbaus (SMD) und verknüpft doppelsträngige RNA-Elemente in Zieltranskripten mit Abbauwegen, die die Proteomzusammensetzung mitbestimmen. STAU1 ist außerdem an der Dynamik von Ribonukleoprotein-Granula und an Stressantworten beteiligt und beeinflusst dadurch den RNA-Transport sowie die Kontrolle der Translation im Zytoplasma. Eine Fehlregulation des STAU1-abhängigen RNA-Stoffwechsels wird mit veränderter neuronaler und muskulärer Homöostase in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext von Neurodegeneration sowie RNA-Granula-assoziierten Erkrankungen untersucht.

    STAU1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STAU1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STAU1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STAU1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STAU1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.