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Stat1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423174-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Stat1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423174-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Signal Transducer and Activator of Transcription 1 (Stat1) ist ein zentraler Transkriptionsfaktor der interferonvermittelten angeborenen und adaptiven Immun-Signalübertragung in Mauszellen. Nach Aktivierung downstream von JAK-Kinasen bildet STAT1 Homo- oder Heterodimere und transloziert in den Zellkern, wo es interferonstimulierte Gene reguliert, die an antiviraler Abwehr, Antigenpräsentation, Apoptose und Wachstumskontrolle beteiligt sind. Die Stat1-Aktivität integriert Signale aus den IFN-α/β- und IFN-γ-Signalwegen und überschneidet sich mit inflammatorischen Signalnetzwerken, die die Makrophagenaktivierung und T‑Zell-Antworten prägen. Eine fehlregulierte Stat1-Signalgebung wird in Zusammenhängen von Immundysfunktion und Entzündung breit untersucht; zudem beeinflusst sie in experimentellen Modellen die Anfälligkeit für Infektionen und die Immunüberwachung von Tumoren.
Stat1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Stat1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Stat1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Stat1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Stat1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.