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SR-2B Double Nickase Plasmid (h) | sc-402574-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SR-2B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402574-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HTR2B kodiert den menschlichen 5‑Hydroxytryptamin‑Rezeptor 2B (SR‑2B), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der vorwiegend an Gq/11 koppelt und dadurch die Phospholipase‑C‑Signalübertragung, den Inositolphosphat‑Umsatz, die Mobilisierung intrazellulären Ca²⁺ sowie die nachgeschaltete Aktivierung der PKC/MAPK‑Signalwege stimuliert. SR‑2B kann außerdem β‑Arrestin‑abhängige Signalwege und eine Desensibilisierung des Rezeptors vermitteln und verknüpft so serotonerge Signale mit Transkriptionsprogrammen, die Zellproliferation, Migration und den Umbau der extrazellulären Matrix regulieren. Die Aktivität von HTR2B ist für die neurovaskuläre Biologie und die periphere serotonerge Signalübertragung relevant; genetische und funktionelle Studien berichten Assoziationen mit kardiopulmonalen und neuropsychiatrischen Phänotypen. In der biomedizinischen Forschung wird HTR2B häufig als Modulator von Rezeptor‑Crosstalk und dem Verhalten von GPCR‑Netzwerken untersucht, insbesondere in Systemen, in denen Serotonin Entwicklungs‑, Entzündungs‑ oder Gewebeumbauprozesse prägt.
SR-2B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HTR2B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HTR2B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HTR2B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HTR2B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.