Date published: 2026-7-11

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SR-2B Double Nickase Plasmid (h): sc-402574-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das SR-2B Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • SR-2B Double-Nickase-Plasmid (h) und SR-2B Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf HTR2B abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: SR-2B: sc-376878
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    SR-2B Double Nickase Plasmid (h)

    sc-402574-NIC
    20 µg
    $410.00

    SR-2B Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-402574-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    HTR2B kodiert den menschlichen 5‑Hydroxytryptamin‑Rezeptor 2B (SR‑2B), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der vorwiegend an Gq/11 koppelt und dadurch die Phospholipase‑C‑Signalübertragung, den Inositolphosphat‑Umsatz, die Mobilisierung intrazellulären Ca²⁺ sowie die nachgeschaltete Aktivierung der PKC/MAPK‑Signalwege stimuliert. SR‑2B kann außerdem β‑Arrestin‑abhängige Signalwege und eine Desensibilisierung des Rezeptors vermitteln und verknüpft so serotonerge Signale mit Transkriptionsprogrammen, die Zellproliferation, Migration und den Umbau der extrazellulären Matrix regulieren. Die Aktivität von HTR2B ist für die neurovaskuläre Biologie und die periphere serotonerge Signalübertragung relevant; genetische und funktionelle Studien berichten Assoziationen mit kardiopulmonalen und neuropsychiatrischen Phänotypen. In der biomedizinischen Forschung wird HTR2B häufig als Modulator von Rezeptor‑Crosstalk und dem Verhalten von GPCR‑Netzwerken untersucht, insbesondere in Systemen, in denen Serotonin Entwicklungs‑, Entzündungs‑ oder Gewebeumbauprozesse prägt.

    SR-2B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HTR2B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HTR2B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HTR2B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HTR2B-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.