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SR-1A Double Nickase Plasmid (h) | sc-401329-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SR-1A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401329-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HTR1A kodiert den menschlichen 5‑Hydroxytryptamin‑Rezeptor 1A (SR‑1A), einen Gi/o‑gekoppelten GPCR, der die neuronale Erregbarkeit und die Freisetzung von Neurotransmittern durch Hemmung der Adenylylcyclase, vermindertes cAMP/PKA‑Signaling und die Regulation der Ionenkanal‑Leitfähigkeit moduliert. SR‑1A ist in kanonische Serotonin‑Signalnetzwerke eingebunden und kann nachgeschaltete MAPK/ERK‑ sowie PI3K‑assoziierte Signalwege beeinflussen, die synaptische Plastizität und stressresponsive Transkriptionsprogramme prägen. Als Auto‑ wie auch Heterorezeptor in serotonergen Schaltkreisen wird HTR1A umfassend im Zusammenhang mit Stimmungsregulation, angstbezogenen Phänotypen und neuropsychiatrischen Merkmalsassoziationen untersucht. In peripheren Geweben trägt SR‑1A‑Signaling außerdem zu einer breiteren serotonergen Kontrolle der zellulären Homöostase bei und unterstützt damit mechanistische Arbeiten in neuronalen und nicht‑neuronalen Modellen.
SR-1A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HTR1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HTR1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HTR1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HTR1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.