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Sp4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402568-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen SP4 kodiert den Transkriptionsfaktor Sp4, ein Mitglied der Sp/KLF-Familie, das an GC-reiche Promotorelemente bindet, um Genexpressionsprogramme zu regulieren, die neuronale Differenzierung, synaptische Plastizität und aktivitätsabhängige Transkription steuern. Sp4 trägt zu Prozessen der Chromatin- und Transkriptionskontrolle bei, die neuroentwicklungsbedingte Verläufe und die neuronale Erregbarkeit prägen, und ist damit mit Signalwegen verknüpft, die die Reifung von Axonen und Dendriten sowie die Schaltkreisbildung regulieren. Eine veränderte SP4/Sp4-Expression oder -Funktion wurde mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für die Untersuchung von Fehlregulationen transkriptioneller Netzwerke im Nervensystem unterstreicht. In Zellmodellen kann die Modulation von SP4 genutzt werden, um nachgeschaltete Zielgene und genregulatorische Schaltkreise zu untersuchen, die neuronale und gliale Zustände beeinflussen.
Sp4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SP4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Sp4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SP4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SP4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Sp4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SP4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Sp4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Sp4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SP4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.